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1.Auflage: 1992/X by Hilmar Alquiros ( h.e.)

 

 

 

Hauch-Zart

 

 

Gedichte 1981 ff.

 

 

 

Nähe

 

Du bist so nah

Und doch so fern -

Ganz einfach da

Hätt' ich Dich gern ...

 

Bis auf den Kern

Traf, was geschah -

Du bist so fern

Und doch so nah ...

  

Nearness

  

You are so near

And yet so far –

Could you be here

I miss you, ahhh…

  

It touched the core,

What’s known, my Dear –

You are so far

And yet so near…

 

 

 

Tief-Atmung

 

Du Anemonen-

  Durchseelter Geist,

Sollst in mir wohnen,

 Wer Du auch seist

 

Noch eingetaucht

  Ins Blickelesen,

Bin ich durchhaucht

  Von Deinem Wesen

 

Ich atme Dich

  Tief in mich ein -

Gern will auch ich

  Dein Atem sein ...

 

 

 

Sonett

 

Du lächelst so beredt und so verschwiegen,

Schenkst mir das Äußerste an Innigkeit -

Erfährst im Hochgefühl Besinnlichkeit,

Magst in Dir ruhend noch durch Sphären fliegen

 

Im Tal der Sterne möcht' ich mit Dir liegen,

Vereint in Lichtermeer und Dunkelheit -

Im Traumbewusstsein fern von Raum und Zeit

Ganz zart Dein Wesen an das meine schmiegen

 

Wie heiter Klang das Spiel der Ouvertüren,

Schwebt nun der Geist des In-die-Zukunft-Schauens,

Die Zeit bewacht uns still mit schweren Zeigern -

 

Da wir im Innersten noch Einheit spüren,

Und angesichts unendlichen Vertrauens

Kann nur der Tod noch unsre Liebe steigern ...

 

 

 

Rausch-Mittel

 

Du bist die Woge, die mich sanft umspült

  in allen Sinnen,

Die Schwingung, die mein Schwingen fühlt

  ganz tief von innen

 

Du bist der Klang, der all mein Lauschen küsst

  in stillem Schweben,

mein Äußerstes und gleichsam mein Gerüst

  im Sinn-Erleben

 

Du bist die Farbe, die den Regenbogen

  am schönsten ziert,

mein liebster Rausch, der ohne alle Drogen

  sich nie verliert ...

 

 

 

Sag

 

Ich liebe Deine Worte und Dein Schweigen,

  Dein Wesen, Deine Unnachahmlichkeit,

Ich bin verzückt, wenn Deine Blicke zeigen:

  Wir haben wieder für ein Weilchen Zeit

 

Ich liebe Deine tief verborgnen Schätze,

  Die selbst noch überstrahlen, was man sieht -

Und das Vertrauen, das ich in Dich setze,

  Verzaubert meinen Sinn und mein Gemüt

 

Ich lieb' auch Deine lieben kleinen Mucken,

  Ganz ebenso wie Deine stille Kraft -

Ich spür' da was in meinen Fingern zucken,

  Was uns ganz neue Wirklichkeiten schafft

 

Was sind wir Menschen für ein seltsam' Völkchen!

  Ich frag' mich, ob's Dir ähnlich gehen mag -

Denk' ich an Dich, so schweb' ich wie auf Wölkchen

  Verliebt noch mal! - was wird das werden, sag ...

 

 

 

Hinkunft-Song

 

Ich bin die langen Jahre leid,

So angefüllt mit wenig Zeit,

Ich möchte Deine Nähe wählen

Und sanfte Augenblicke zählen

So voll von Innigkeit und Charme,

Unendlich anschmiegsam und warm,

Unendlich anschmiegsam und warm ...

 

Ich bin die langen Nächte leid

Voll greller Oberflächlichkeit,

Ich möcht' von Eifersüchteleien

Und Habgier alle Welt befreien,

Nur einfach lieben und versteh'n,

Unendlich anschmiegsam und schön,

Unendlich anschmiegsam und schön ...

 

Ich bin die langen Reden leid

Und all die Chancenlosigkeit,

Ich möcht' nicht planen, sondern jetzt

Und hier nur da sein - bis zuletzt

Ein Lichtblick auf den Wegen sein,

Unendlich anschmiegsam und rein,

Unendlich anschmiegsam und rein ...

 

 

 

Hauchzart

 

Ich konnte realistisch sein

   Und bin entrückt -

Ich atme Deine Jugend ein

   Und bin beglückt

 

Verhext hast Du mein ganzes Wesen

 Mit einem Hauch -

Ich kann in Deinen Blicken lesen:

   Du liebst mich auch ...

 

 

 

Sternstunden

 

Der Mond sieht aus,

Als sei er nur für Dich erfunden -

Tritt still ins Haus,

Du schläfst - und er bewacht die Stunden

 

Das Nachtlicht wirkt,

Als möcht' es bald den Tag gebären -

Was sich verbirgt,

Will sich hervortun und bewähren

 

Das Leben scheint

Von neuer Schwungkraft angetrieben -

Es spürt: vereint

Nun werden wir's noch tiefer lieben ...

 

 

 

Treff-Sicherheit

 

Wie zwei Straßen, die sich unerwartet kreuzten,

Einzeln stark und stärker noch als Zweiheit,

Nicht einmal am Schluss die Nasen schnäuzten -

Ihre Nähe liebten und auch ihre Freiheit

 

Wie zwei Blätter, die hernieder baumeln,

Sich berührten, stark wie jene Straßen,

Immer neu beglückt im Windspiel taumeln -

Und den Boden untern Füßen fast vergaßen

 

Wie zwei Menschen, die auch Briefe schrieben,

Sich ein stück des Weges zu begleiten,

Unverhofftes Sich-Begegnen lieben,

Und sich nie zur Unfreiheit verleiten ...

 

 

 

Lieb-Äugelei

 

Mit Deinen lieb-verschmitzten Blicken,

An sich schon teuflisch, halb noch fromm,

Riskierst Du wachsendes Entzücken -

Ich möcht' Dir nicht nur Briefe schicken!

Ach, komm doch einfach, komm doch, komm ...

 

 

 

Wahr-Traum

 

Wir sehn uns traumhaft gerne an,

Wir können beide herrlich lachen

Und wahrhaft Leidenschaft entfachen:

Du, eine Frau, und ich, ein Mann ...

 

Wir sind ein traumhaftes Gespann,

Wir können alle Wege gehen,

Weil wir uns einfach toll verstehen:

Du, eine Frau, und ich, ein Mann ...

 

Wir lieben uns, wie man nur kann,

So frei, dass alle Ängste starben

In wahrhaft allen Liebesfarben:

Du, eine Frau, und ich, ein Mann ...

 

Wir lieben unsern Liebesbann,

So lässt er diesen Traum bewahren

Und uns als wahren Traum erfahren:

Dich, als die Frau, und mich, als Mann ...

 

 

 

Bergung

 

Wie Licht von Doppelsternen

  Gemeinsam sein,

In absoluten Fernen

  Von Einsam-Sein

 

Auf kein Ergebnis zielen,

  Wo Leben liebt -

Sich schlicht geborgen fühlen,

Weil es Dich gibt ...

 

 

 

Geschehnis

 

Unendlich bin ich Dir verbunden,

Und meine Sehnsucht kennt kein Maß -

Ein solches Licht hab' ich gefunden,

Dass ich die Dunkelheit vergaß

 

Erfasst nicht auch die Erde Demut,

Wenn sie des Himmels weite sah -

Um so viel mehr ergreift mich Wehmut,

Bist Du so weit und doch so nah

 

Was immer auch mit uns geschähe,

Durchs Feuer würd' ich für Dich geh'n -

Wo ist ein Wort für diese Nähe,

Was ist da bloß mit uns gescheh'n?

 

 

 

Spür-Sinn

 

Wir möchten beide nur noch eins:

Den andern glücklich wissen -

Mein Sinn im Grunde meines seins

Heißt Dich zu küssen ...

 

In welche Tiefen, welche Höh'n

Du mich so oft schon triebst -

Ich find' das Leben wieder schön,

Seit Du mich liebst ...

 

Denn unsrer Liebe grüner Zweig

Kennt nur ein Für und Für -

Es dröhnt Dein kleinster Fingerzeig

In mein Gespür ...

 

Ich lieb' Dich und begehr' Dich auch

In schönster Wiederkehr -

Ich hab' nun alles, was ich brauch'

Und noch viel mehr ...

 

 

 

Zusammen-Legung

 

Wir hausen in zwei Körpern, die sich lieben,

  Auch hat mein Geist den Deinen fühlbar gern -

Ein Wunderwesen bist Du mir geblieben,

  Vielleicht kommst Du von einem andern Stern?

 

Zwei Nasen, die einander gerne riechen,

  Zwei Menschen, die ins gleiche Glück entführt -

Am liebsten unter eine Decke kriechen

Und spüren, was der andre gerne spürt ...

 

Und hat man dann auch uns einmal vergraben,

  Entziffern Wanderer dort einen Stein:

Sie konnten miteinander alles haben,

  Nur, ohne sich zu haben, nicht mehr sein ...

 

 

 

Wahl-Geheimnis

 

Ertrinken möchte ich in Deinen Fluten,

Hinunterstürzen in Dein Meer der Lust -

Verbrennen auch in Deinen Liebesgluten,

Erfrieren, blutleer schon und noch bewusst ...

 

Ersticken möcht' ich unter Deinen Küssen,

Hinschmelzen, wenn Du mich berührst -

Betäubt an Deinen Augen haften müssen,

Wenn Du zu kleinen Toden mich verführst ...

 

 

 

Arbeitsschritte

 

Ich hör' so gerne, wenn Du pfeifst

Und Deine Stimmung mich erreicht,

Wenn Du vorbeikommst und mich streifst,

Dann fließt mein Atem wieder leicht,

Und auch die Arbeit geht voran

 

Doch unterbrech' ich dann und wann

Und höre Deinem Pfeifen zu,

Und bin ein bisschen fast schon Du,

Und bin ein bisschen fast schon Du

 

Ich spüre, wenn Du an mich denkst

Und ganz allmählich Deinen Schritt

Partout in meine Richtung lenkst,

Und Deine Sehnsucht schreitet mit,

Auch Deine Arbeit ging voran

 

Doch unterbrichst Du dann und wann

Und auch Dein Atem fließt durch mich,

Und Du bist auch ein bisschen ich,

Und Du bist auch ein bisschen ich ...

 

 

 

Nolde

 

Ein Driften, Tosen, Überweh'n

In herbstlich-abendlichen Böen,

Die nach den Himmeln gieren

 

So bläulich-rötlich-traurig-schön,

Ich möchte Dich im Nordlicht sehn

Und mich in Dir verlieren

 

Die gleiche Landschaft weht in Dir:

Dein Violett zerreißt mich schier

In dunklen Wirbelwinden

 

Und möcht' mich nirgends doch als hier

Im Wolkenmeer aus reinem Wir

Verloren wieder finden ...

 

 

 

Un-Fähigkeiten

 

Wir sind aus einem Geist geschnitzt,

Das wird ein Fundament sein -

Wir können schlicht sein und gewitzt,

Ganz still sein und auch ganz erhitzt,

Nur eines schlecht: getrennt sein ...

 

 

 

Inseln

 

Leise huschen Emotionen

  In zwei Blicken hin und her,

Ein Umspielen, ein Bewohnen

  Beider Körper und viel mehr

 

Ein Geheimnis gleich Millionen

  Inseln, fern von jedem Meer -

Strahlt von jenseits der Neuronen

  Tief und warm und immer fair ...

 

 

 

Farbgebung

 

Ich möcht' mit Dir im Jetzt und Hier

Den grauen Alltag färben,

Alt werden einmal nur mit Dir

Und friedlich mit Dir sterben ...

 

Ich möcht' mit Dir im Hier und Jetzt

Ein Leben lang ganz nah sein -

Ich will Dich lieben bis zuletzt

Und immer für Dich da sein ...

 

 

 

Du-Song 1

 

Du bist die Sehnsucht, die noch wacht,

Die alles nehmen mag und geben,

  So leidenschaftlich und so sacht,

  Du bist mein Tag und meine Nacht -

Du bist mein Leben ...

 

Du bist das Ziel auf meinem Weg,

Mein unverborgenes Erstreben,

  Du bist das Ufer und der Steg,

  Ein unverhofftes Privileg -

Du bist mein Leben ...

 

Du lässt des Nachts und auch am Tag

Meine Bewusstseinssphären schweben,

  Du bist das Leben, das ich mag,

  Geht es Dir etwa auch so, sag -

Du bist mein Leben ...

 

Du bist die Tiefe meines Seins,

Ich stehe fassungslos daneben,

  Ein Leben ohne Dich wär' keins,

  Mit einem Wort: ich weiß nur eins -

Du bist mein Leben ...

 

Du bist für mich, was Dir beliebt,

Mein Ein-und-Alles bist Du eben,

Ein Sinn, der sich von selbst ergibt,

  Die Liebe bist Du, die mich liebt -

Du bist mein Leben ...

 

 

 

Nacht-Licht

 

Ich wache ein Uhr nachts an Deiner Seite

  Und schaue den Gedankenspielen zu

Von gestern ... oder soll ich sagen heute?

Der enge Tag verlor sich in der Weite

  Der Nacht - und in und neben mir bist Du ...

 

Ich schreibe ein Uhr nachts noch ein paar Zeilen

  Und höre mich in Deinem Atem ein:

Da klingt ein Lachen leise mit und auch ein Heulen -

Magst Du die Jahresringe mit mir teilen?

  Nun schmiegst Du Dich gerade Bein an Bein ...

 

Ich fühle ein Uhr nachts auf eigne Weisen

  Was Sinn ergibt, für Dich und auch für mich,

Des Lebens Urkraft bricht wohl aus den Schleusen?

Und sollt' ich doch am Tage neu entgleisen,

  Vertrau' der Nacht - hier steht's: ich liebe Dich ...

 

 

 

Leucht-Spuren

 

Denn die Liebe bleibt Geheimnis

  Und der Zufall voller Sinn -

Welch' vernichtendes Versäumnis,

  Gingen wir allein dahin

 

Welche unsichtbaren Spuren

  Luden unsre Schritte ein -

Welcher Zauber der Naturen

  Ließ uns so verbunden sein

 

Das Mysterium Deines Blickes

  Löst Verlangen aus nach Glück -

In die Tiefen des Geschickes

  Kehren wir dereinst zurück

 

Welch' vernichtendes Versäumnis

 Gingen wir allein dahin -

Denn die Liebe bleibt Geheimnis

Und der Zufall voller Sinn ...

 

 

 

Vertrauen

 

Ich liebe Deinen weichen Mund

Und seine harten Flüche,

Begehre Deinen Körper und

Das Glashaus Deiner Psyche

 

Ich liebe Deinen Ruf der Nacht

Und das Gezänk des Tages,

Was mich erzürnt und glücklich macht -

Ich brauch' es und ich mag es

 

Ich liebe all Dein Hin und Her,

Die Fahrt ins Ungewisse -

Ich mag auch Deine Sanftmut sehr

Und Deine heißen Küsse

 

Ich liebe Deinen ruhigen Blick

Und Deine Angst und Wut,

Und immer wieder macht es klick -

Und schon wird alles gut ...

 

 

 

Ur-Sachen

 

Mal schien es leicht, mal war es schwer,

Es wurde, wie es ist -

Drei Jahre ist es nun schon her,

Dass Du mein Leben bist

 

Du bist die schönste Wiederkehr

Im Wandel der Bestände -

Wo rührt nur unser Sehnen her

In Kopf und Herz und Lende

 

Gleich wie die Wellen, tief im Meer,

Die Teile sind im Ganzen -

Rührt überall die Liebe her

Im Weinen und im Tanzen

 

Ich lieb' auch Deine Gegenwehr,

Wenn ich verwickelt bin -

Ich liebe all Dein Hin und Her

Und Dich - inmitten drin

 

Der Bann der Liebe traf uns sehr,

Er stärkte uns und schwächte -

Rund tausend Tage ist es her

Und auch schon tausend Nächte ...

 

 

 

Lebens-Wert

 

Manches, was ich andern gebe,

  Eines, was mich glücklich macht -

Ob ich sterbe, ob ich lebe,

  Hab' ich es schon recht bedacht?

 

Vieles, was ich nicht erstrebe,

Eines hält mich doch in Trab -

Ob ich sterbe, ob ich lebe,

  Dieses hängt von jenem ab!

 

Alles scheint so in der Schwebe,

  Eines bleibt ganz unbeschwert:

Ob ich sterbe, ob ich lebe -

  Unsre Liebe ist es wert ...

 

 

 

Nachspiel

 

Behutsam küsse ich Dein Haar

Und Deine Fingerspitzen,

Seh' unter Deinem Liderpaar

Verliebte Träume flitzen

 

Umschmeichle sanft und inniglich

Die zart geliebten Brüste,

Unendlich sacht bedecke ich

Den Garten Deiner Lüste

 

Du schmiegst Dich tief in meinen Arm,

Das Mondlicht grüßt fern-östlich,

Die Nacht war lind, Dein Atem warm

Und Deine Liebe köstlich ...

 

 

 

Wunschliste

 

Ich möchte Deiner Stimme lauschen

  In leisem Frühlingswind -

Mich am geheimsten Klang berauschen,

 Zu dem wir fähig sind

 

Gemeinsam durch den Sommer reisen,

  Gefasst an allen Klippen -

Den Sinn des Lebens neu umkreisen

  Mit Worten und mit Lippen

 

In Deine Augen will ich schau'n

  Die zarten Seelentüren -

Sie lassen, zwischen Gold und Braun,

  Des Herbstes Wärme spüren

 

Besiegt in letztem Winterwehen

  Der Wandel den Bestand -

Möcht' ich Dich schmecken, hören, sehen,

  Noch immer Hand in Hand ...

 

 

 

Atemlos

 

Ich atme Deinen Atem sacht,

  Hör' Dich fern-leise lachen,

So will ich nun die ganze Nacht

  An Deiner Seite wachen ...

 

Du ruhst so tief und inniglich,

  Sanft möcht' ich Dich berühren,

Wie tief war doch das Glück für mich,

  Dein Fleisch und Blut zu spüren ...

 

Ich liebe Dich, von Frau zu Mann,

  Dein Leben, Deine Lieder,

Noch hält die Trauer mich in Bann -

  Bald sehen wir uns wieder ...

 

 

 

Freie-Liebe-Song

 

Ich lade Dich zum Wahnsinn ein,

Nicht ganz allein zu bleiben -

Leibwächter soll die Sehnsucht sein:

Man darf's nicht übertreiben ...

 

Ich lad' Dich auch zum Spür-Sinn ein

Für beide Existenzen -

Was Dein ist, ist noch lang nicht mein,

Erwarten heißt: begrenzen ...

 

Ich biet' Dir auch Gespräche an

Statt ewiges Gelaber -

Und liebe, die bekennen kann:

Ganz ohne Wenn und Aber ...

 

Ein Kind der Freiheit ist die Liebe,

 Bar jeglicher Bedrängnis -

Wenn keiner eigenständig bliebe,

Wär's bald schon ein Verhängnis ...

 

Ich schenk' Dir einen Teil von mir,

Mein Gegen-Teil heißt: Schreiben!

Und gönn' auch Du Dich bitte Dir:

Man darf's nicht übertreiben ...

 

 

 

Dank-Schreiben

 

Wenn Dein Bewusstsein Sehnsucht funkt

  Erfasst es mich im Nu -

Du bist der Dreh- und Angelpunkt

  In allem, was ich tu'

 

Wo geh ich hin, wo kam ich her?

  Was zählt, ist nur Dein Kuss -

Du bist die Quelle und das Meer

  In meinem Lebensfluss

 

Das ganze Leben liebe ich

  Und das verdank' ich Dir:

Du bist das Äußerste für mich

  und Innerste in mir ...

 

 

 

Hingabe

 

So lass den Tanz der Wellen zu

Und gib Dich einfach hin -

Und tief berührt erfährst auch Du

Die Sinnlichkeit als Sinn

 

Ein Leben lang und ganz zum Schluss

ein Liebeslied für Dich -

Gevatter Tod den letzten Kuss

Als Höhepunkt an sich ...

 

 

 

Liebeserklärung

 

In Deinen Adern möcht' ich sein

Und Deinen Venen,

Pulsierend wie ein dunkler Wein

Dein Herz ersehnen

 

In Deinem Denken möcht' ich sein

Und Deinem Fühlen,

Als möcht' ich Dich zugleich befrei'n

Und auch durchwühlen

 

Ich möchte Deine Träume bilden

Und Dein Bewusstsein,

In Deinen innersten Gefilden

Dir Trost und Lust sein

 

Dies alles möcht' ich für Dich sein:

Dein weg, Dein ich -

Doch schließt ein andrer Leib mich ein,

Drum lieb' ich … Dich!

 

 

 

Sehnsucht

 

Seltsam, wie seit jenen Tagen

Jenes violette Band

Unstillbarer Liebesplagen

Unsern Lebensweg umwand

 

Liebe schenken und entlehnen,

Sehnsucht, einzeln und als Paar,

Sonderbar, wie jenes Sehnen

Allem fühlen Rahmen war

 

Wundersam seit jenen Stunden,

Wie der Tag die Nacht umwarb,

Einkehr nach den Abschiedswunden

Tausend Liebestode starb

 

Grenzenloses Unvermögen,

Wären wir dereinst allein -

Jenseits aller Himmelsbögen

Müssen weit're Tode sein ...

 

 

 

Frei-Spruch

 

Sehnsucht: innigliches Hoffen,

Das nach Liebe rief -

Liebe: offen, frei und tief,

Tief und frei und offen ...

 

Dass sie unvergleichlich bliebe,

Tag und Nacht und Tag -

Wen der Himmel retten mag,

Schützt er durch die Liebe ...

 

 

 

Nacht-Verbindung

 

Telefon um kurz nach Zwei

Nachts - in aller Stille,

Die Verbindung ist nun frei ...

Zufall oder Wille?!

 

Tiefe Einsicht kurz vor Drei

Nachts - in weiter Ferne,

Sag mir, was die Liebe sei

Voller Hoffnungssterne ...

 

Tiefe Sehnsucht kurz nach Vier

Vor dem warmen Morgen -

Bald schon fühl' ich mich bei Dir

Wieder ganz geborgen ...

 

Tiefe Liebe rundherum

Um den Kreis der Stunden -

Bald schon haben wir uns zum

Lohn der Angst gefunden ...

 

 

 

Freude

 

Dein Lachen ist ein Ohrenschmaus,

Wie kostbar sind die Stunden!

Bei Dir fühl' ich mich wie zu Haus -

So wesenhaft verbunden ...

 

Du gehst mir nicht mehr aus den Sinn,

Du meine Augenweide -

Du bist in meinem Herzen drin

Und wärmst uns alle beide ...

 

Dein Himmelsglück ist hier auf Erden

Die Kraft für all mein Schweben -

dass es Dich gibt und all Dein Werden:

Der Trost in meinem Leben ...

 

 

 

Lichterkranz

 

Auf der Reise an die Küste,

Wo ein Teil das Ganze übt -

Wenn ich es nicht besser wüßte,

Fühlte ich mich bloß verliebt ...

 

Auf der Reise zu den Meeren

Aus den Tropfen unsrer Zeit -

Führt der Weg uns zu den Sphären

Innerer Verbundenheit ...

 

Auf der Reise an die Strände

Poesie im Lebenstanz -

Innerste Gezeitenwende,

Augen wie ein Lichterkranz ...

 

 

 

Brand-Stiftung

 

Ich habe Sehnsucht nach ... uns beiden!

Und nach dem Meer -

Ich mag Dich noch viel besser leiden

Als je seither ...

 

Welch' tiefe Nähe ich verspürte

In Deinem Blick -

Der mich zu neuem Sehen führte,

Mein zartes Glück ...

 

Ich möchte Deine Seele necken

Und heiter sein -

Ich möchte Deine Lippen schmecken

Beim Kerzenschein ...

 

Ein wundersames inn'res Fühlen

Ist mir vergönnt -

Und aus der Ferne muss Du kühlen,

Was hier so brennt ...

 

 

 

Aussichtslos

 

Hoch will ich Dich in Ehren halten,

Mit Liebe schmücken -

Das ganze Leben neu entfalten

Und Dich beglücken ...

 

Dich telepathisch in mir spüren,

Dir alles geben -

Zum Wahnsinn täglich Dich verführen,

Mit mir zu leben ...

 

Mit Dir die Lebenstage grüßen,

Allmorgendlich -

Die Abendröte Dir versüßen

Ganz inniglich ...

 

Dich ungeahntes Lieben lehren

Auf meinem Floß -

Mich gegen unsre Küsse wehren

Ganz aussichtslos ...

 

 

 

Insgeheim

 

Geheimnisvolles Blätterrauschen,

Als ob der Himmel sich verneigt -

Denn alle Kreaturen lauschen,

Wo das erhabne Eine schweigt

 

Geheimnisvolles Seelenspüren

Ob Du nun nah bist oder weit -

Nun öffnen sich die schweren Türen

Zur Welt der Unergründlichkeit

 

Geheimnisvolle innre Stimmen,

Sie flüstern, was noch niemand glaubt -

Und Hoffnungen, die Weiterglimmen

Nach Dir und uns und überhaupt

 

Geheimnisvolles Insgeheim -

Kurz vor der Überwindung,

Legt nun mein Liebestod den Keim

Zur ewigen Verbindung ...

 

 

 

Wundertüten

 

Lass Dein Wundertüten-Lächeln,

Wenn Du Dich von mir entfernst,

Laß uns nicht nach Freiheit hecheln -

Nimm' auch unsre Bindung ernst

 

Klopf' erst sacht an meine Pforte,

Wenn Du bald mein Herz zerwühlst,

Lass die komplizierten Worte -

Zeig' mir einfach, was Du fühlst

 

Mag die Nacht den Tag besiegen,

Hundert Kerzen brennen dann,

Lass uns aneinanderschmiegen -

Was man doch nicht trennen kann ...

 

 

 

Krönung

 

In Deinen Blicken möchte ich lesen,

Wie nah' wir uns sind für alle Zeit -

Verzaubert bin ich von Deinem Wesen,

Geborgen in Deiner Geborgenheit ...

 

In Deinen Worten schwingt ehrliches Leben,

Kein Quäntchen an Rollenspiel, das uns trennt -

An Deiner Seite möchte ich schweben

In Himmeln, die keiner von uns schon kennt ...

 

In Deinen Gesten erahn' ich den Segen,

Wenn Lippen und Herzen geöffnet sind -

Ich möcht' Dich begleiten auf innigen Wegen

Und manchmal Dein Haar zerzausen im Wind ...

 

In Deinen Armen möcht' ich beglückt sein,

Mit all jenen Tiefen des Lebens versöhnt -

Und immer von neuem nach Dir verrückt sein,

Wo so viel Freude die Lust umkrönt ...

 

 

 

Lieben

 

Lieben heißt, die Hand zu greifen

Und die Seele zu berühren,

Heißt, den Augenblick zu streifen

Nie gekannte Sehnsucht spüren

Und gemeinsam weiterreifen -

 

Lieben heißt auch Trauer fühlen

Und den Schatten wandern sehen,

Wahnsinnsscherben zu durchwühlen,

Einsam zwischen allen Stühlen -

Bangen und dann still verwehen

 

Lieben heißt, sich nicht zu wehren

In der Atemnot des Nahseins,

Erst zu küssen und begehren,

Um dann endlos zu entbehren -

Welche Ironie des Daseins ...

 

 

 

Abgesang

 

Welch ein Geheimnis doch das Leben ist,

es quillt und ruft und welkt und fragt -

und endlich ahnt man hoch betagt,

was Geben ist ...

 

Welch wundersame Welt das Geben ist,

dort zwischen Dächern, Erde, Zwang und Lust -

und nah dem Abgesang, da wird bewusst,

was Leben ist ...

 

 

 

B-moll-Sonnett

 

Ist dieser Licht-Blick Teil der Wirklichkeit?

Regiert der Wunsch das innerste Empfinden?

Gelingt es, Wunderkerzen anzuzünden?

Ich hätte gern mehr Raum für solche Zeit ...

 

Tangenten schmiegen sich an Haut und Haar,

Berühren sich - fern der Unendlichkeit,

Real und traumhaft, einzeln und zu zweit -

Ich wünschte, solche Träume würden wahr ...

 

Nie mag spontane Kraft Erwartung schüren,

Kann nicht der Weg alleine nur das Ziel sein?

Mag letztlich Unerklärliches im Spiel sein ...

 

Als Seelenfünklein die Begegnung spüren?

Nur Mut! Das Leben ruft von höchster Zinne:

Nur Geist an Geist ... erblüht das Glück der Sinne!

 

 

 

Drei-Faltigkeit

 

Das Leben lacht mit tausend kleinen Falten

Und drückt zuweilen auch ein Auge zu,

Doch die Beziehung zwischen „Ich“ und „Du“

Zeugt neue humoristische Gewalten

 

Der Spaß wird ernst, wo Dreie sich beschummeln

Als seien jeweils Zweie fest ein Paar

In lauen Nächten, sagt man, werde klar,

dass sich Hormone in den Gliedern tummeln

 

Man greift hinein ins volle Menschenleben

Was immer möglich sei, das darf und kann sein

Und lässt den lieben Gott ‘nen guten Mann sein

 

Und nimmt und überlässt den anderen das Geben.

So lautet die Moral von dem Sonett:

Bleib’ cool, im Leben und erst recht im Bett ...

 

 

 

Neu-Mond

 

In fremden Bars, nach langen Fahrten,

ein Schicksalsblick in meine Karten:

Nie wird es sein, so wie es war -

was war’n wir für ein Liebespaar!

Und doch - nun heißt es: warten ...

 

Der Hafenduft, die plumpen Lieder,

vertraute Blicke, fremde Mieder ...

Nie wird es sein, so wie es war -

Und doch - ob wir dann wohl ... und zwar

halt eines Tages wieder ...?

 

Der Whiskey hat den Tag vertrieben,

noch ist die Nacht mir treu geblieben ...

Nie wird es sein, so wie es war:

Und doch will ich dann - übers Jahr -

den Mond von neuem lieben ...

 

 

 

Begegnung

 

Wie schön der Zufall aus den Sternen

In unser Leben greifen kann -

Möcht’ gern Dich tiefer kennen lernen

Dein Wesen zieht mich magisch an ...

 

Wie schön es war, mit Dir zu sprechen,

Auch ohne Worte, wie Du weißt -

Fern schon der bloßen Oberflächen,

Bevor ich wusste, wie Du heißt ...

 

Wie schön, wenn man sich so verstehen,

So tief und frei begegnen kann!

Was ist da nur mit uns geschehen?!

Mit Dir und mir, mit Frau und Mann ...

 

 

 

Farbklänge

 

Das Leben schwingt

Von Weiß bis Schwarz -

Ins Dunkel dringt

Der Rosenquarz ...

 

Von Blau bis Weiß

Schwingt manches mit -

Unhörbar leis’

Im Sodalith ...

 

Wo Rot und Blau

Vereinigt sind -

Schützt Mann und Frau

Der Amethyst ...

 

Die Freude klingt

Wo Ängste starben -

Die Liebe schwingt

In allen Farben ...

 

 

 

Freudensprung

 

Wann immer ich bloß an Dich denke,

Und das passiert ja Tag für Tag -

Wenn also ich die Blicke lenke

Auf uns, dann ... geht’s Dir auch so, sag?!

 

Dann fühl’ ich etwas Neues werden,

Und dass mein Herz vor Freude hüpft -

Da ahnt den Himmel man auf Erden,

Wo solcher Geist die Zukunft knüpft ...

 

 

 

Gegenzauber

 

Mal möcht’ ich mich nach Dir verzehren

Und Dich vermissen -

Dann wieder mich nicht länger wehren

Und zart Dich küssen ...

 

Mal möcht’ ich Dich in Ruhe lassen

Und still besingen -

Dann zärtlich an den Hüften fassen

Und in Dich dringen ...

 

Mal ganz romantisch von Dir träumen

Beglückt und einsam -

Und mal vor Lust fast überschäumen

Mit Dir gemeinsam ...

 

Mal möcht’ ich wie durch Flügeltüren

Beseelt entschweben -

Mal Dich ganz tief von innen spüren

Und mit Dir leben ...

 

 

 

Heimkehr

 

Wie soll man solch ein Lachen nenne,

Das Leib und Seele heilt -

Wie könnt man einen Menschen kennen,

Wo man noch lieber weilt

 

Wie soll man solche Sympathie

In Worten nur beschreiben -

Wenn sich zwei Seelen irgendwie

Einander einverleiben

 

Wie soll man denn ein Glück verstehen

Das einer Blume gleicht -

Wie könnte so etwas vergehen

Das an den Himmel reicht

 

Wie soll man Nähe tiefer gründen

Als mit der Seelenschwester -

Wo könnte man mehr Frieden finden

Von Weihnacht bis Silvester ...

 

 

 

Hochgefühle

 

In solchen Tagen liegt der Geist

Charmanter Wahrheitsfindung:

Hier, wo sich Fern- wie Nahverbindung

Lustvoll als Glück erweist ...

 

In solchen Augenblicken bricht

Ein ganzer Mensch hervor -

Begegnen Ernst sich und Humor,

Empfindung, Klang und Licht ...

 

Du spürst die Wärme, die es gibt

Im Kern des Alltags-Kühlen:

Champagner auf die Seelenmühlen!

Hoch lebe, was da liebt ...

 

 

 

Liebeslust

 

Ich mag Dich - und mag jenen Hauch

Wenn Du mich sanft berührst -

Und wenn Du mich ganz innen spürst

In Dir - das mag ich auch ...

 

Ich hab Dich lieb von Bauch zu Bauch,

Und Deine sexy Stimme -

Und all die Lust, die ich erklimme

In Dir, die lieb ich auch ...

 

Und Deine Lust, die lieb ich sehr,

Wenn Du Dich bäumst und bäumst -

Wenn Du dann schläfst und lächelnd träumst

Lieb ich Dich fast noch mehr ...

 

 

 

Manchmal-Song

 

Manchmal glaubt man eigentlich

Lustvoll sich und nah -

Und doch ist so fürchterlich

Schnell der Alltag da ...

 

Manchmal scheint ein Augenpaar

Wie ein zweites Leben -

Funkelt erst so sternenklar

Und geht doch daneben ...

 

Manchmal spürt man schon  beim Küssen:

Diese Zeit ist um -

Nach solch sinnlichen Genüssen

Fragt man sich, warum ...

 

Manchmal gibt man sich gescheiter:

Single, statt zu zwein -

Doch dann weiß man auch nicht weiter

Und fällt neu herein ...

 

Manchmal flirtet man in Bars nur

Zwischen Herz und Knie -

Doch am nächsten Morgen war’s nur

Leise Ironie ...

 

Schließlich möcht man nichts mehr „haben“

Bloß zusammen „sein“ -

Und vielleicht stellt sich erhaben

Doch noch Liebe ein ...

 

 

 

Minutenwalzer

 

Ich hab’s in der ersten Minute gewusst

Und mich erst so tapfer gewehrt -

Und doch kam die Liebe und mit ihr die Lust,

Und ich fühlte mich himmlisch beschert

 

Es gab nicht die kleinste Wahrscheinlichkeit,

Da doch andre Gefühle verwirrten -

Und Tabus, na Du weißt schon, und keinerlei Zeit,

Bis sich liebende Blicke verirrten

 

Es war ganz unmöglich und ist doch geschehen,

Und die Zeit hat sich seltsam gedehnt -

Ich hab’s in der ersten Minute gesehen

Und mich lebenslang schon gesehnt ...

 

 

 

Siegesmeldung

 

Der Weg schien weit,

Die Zeit scheint nah -

War Lust und Leid,

Was Liebe sah ...

 

Ob Leid, ob Lust

Nun überwiegt?

Da fühlt die Brust:

Die Liebe siegt ...!

 

 

 

Vorahnung

 

Ich mag den Ernst an Dir

Und auch Dein Lachen -

Und wie die Nächte wir

Zum Tage machen ...

 

Spür’ Deine Haut so gern

Und Deine Hände -

Wer liebt, der schaut so gern

Auf Herz und Lende ...

 

Ich mag auch Mund an Mund

Mit Dir verzückt sein -

Dich küssen, lieben ... und

Nach Dir verrückt sein ...

 

Und übermannt und -weibt

Uns Lust und Lust -

Dann mag ich einverleibt

Sein, Brust an Brust ...

 

Mag mit Dir keuchen und

Mit Dir zerfließen -

Und dann aufs Neu’ den Mund

Ganz zart genießen ...

 

Ich mag Dich spüren. - Auch

Dereinst begreifen -

Mit Kopf und Herz und Bauch,

In Liebe reifen ...

 

Ich mag Dein Lachen wie

Den Ernst an Dir -

Da ahnen Er und Sie

Ein großes Wir ...

 

 

 

Du-Song 2

 

Du bist die Liebe, die mich liebt,

die Sinn mir und Erfüllung gibt,

Du bist der Ernst und auch das Spiel,

Du bist mein Weg und auch mein Ziel,

Du bist mein Anfang und mein Schluss,

so tief und doch ein Hochgenuss,

Du bist, was mir noch Hoffnung gibt -

Du meine Liebe -

die mich liebt ...

 

Du bist mein Morgen und mein Tag,

und auch die Nacht, die ich so mag,

es gibt nichts Schöneres, das ich wüsste,

Du bist die Freude, die mich küsste,

Du bist die Zeit, die in mir reift,

Du bist die Hand, die nach mir greift,

die Gegenwart, die Zukunft gibt -

Du meine Liebe -

die mich liebt ...

 

Du meine Sonne, ich Dein Mond,

Du bist der Stern, der in mir wohnt,

Du bist das Licht, das mich so wärmt,

Du bist mein Lied, das Dich umschwärmt,

im weiten Meer bist Du mein Boot,

und noch mein Leben nach dem Tod,

Du Erde, die den Himmel gibt -

Du bist die Liebe -

die mich liebt ...

 

 

 

Jubiläum

  

Du hast in einem Herzen Platz,

seit ich Dich sah –

Fünf Jahre sind es schon, mein Schatz,

wie schön und wahr!

 

Fünf Jahre voller Liebe heute

in goldenem Schimmer –

die Große Liebe für uns beide,

und zwar für immer!

 

Ich liebe Dich mit Haut und Haar,

ob laut, ob still –

und riefe immer wieder „Ja! “

und „Yes, I will! “

 

 

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 © Dr. Hilmar Alquiros The Philippines 2002 ff.